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3. August 2012

GourmeDO serviert Köstliches bis Sonntag auf dem hübsch dekorierten Friedensplatz

Wind gehört an die Nordsee, und Gewitter braucht hier kein Mensch mehr! Ob das edle Genießerfest GourmeDO in diesem Jahr unter einem besseren Stern steht, zeigt sich aktuell auf dem Wetterradar. Beim gestrigen Auftakt fluteten die Besucher den Friedensplatz nur mit Lob.

Ein Plätzchen im Schatten der Friedenssäule, dazu perlt feiner Crémant rosé im Glas - Sigrid Herzog lässt es sich gut gehen. "Es ist toll, wenn Qualität und Preis stimmen", freut sich die Dortmunderin. "Ich finde das hier sehr ansprechend", setzt sie nach und schaut gen Himmel. Über der Friedenssäule, zwischen Rat- und Stadthaus, spannt sich ein riesiger, hoher Schirm. Der Magic Sky behütete bereits Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Freiburg letzten September.

 

"Wir waren noch nie in der Dortmunder Innenstadt, nur mal in der Westfalenhalle. Wir sind extra heute gekommen, weil wir von diesem Gourmetfest lasen. Das sieht wirklich alles sehr schön aus", sagen Cornelia Geromel und Ilka Gomke. Aus Schwelm stammen die beiden und ge- nehmigen sich erst mal ein Bierchen made in Bierstadt. Es ist Vormittag, es ist schwül, der Wind fegt unter die gelackten Tischdecken, an den Ständen herrscht noch Ruhe vor dem Sturm, Oberbürgermeister Ullrich Sierau freut sich, dass er in diesem Jahr nicht (mehr) urlaubt, so wie 2011 bei der Premiere, er spricht von "Dortmunds Wohnzimmer" unter den Fenstern seines Amtssitzes und weiß jetzt, dass sich der Friedensplatz nicht nur zum Public Viewing eignet. Fast 10000 Fans sahen hier wäh- rend der Fußball-EM die deutsche Mannschaft siegen. Bis die Italiener kamen. Die sind jetzt auch wieder am Ball, servieren aber statt unerwünschter Tore beliebte Köstlichkeiten wie Tortelloni mit Trüffelfüllung oder Jacobsmuscheln auf bunten Lin- sen mit altem Balsamico (Restaurant Vetro), Medaillons vom Seeteufel im Pancetta- Mantel auf sizilianischer Caponata oder Tröpfchentörtchen von der dunklen Schokoladenmousse mit weichem Maracujakern. Am Stand vom Restaurant "Fénix" darf's der halbe Hummer sein oder der Edelburger vom Wagyurind, im Koehler's Café Strickmann die glasierte Wachtelbrust auf einem Pfifferling-Kartoffelsalat, Dennis Rother vom L'Arrivée kredenzt Salat von Pulpo und Artischocke, Michael Dyllong aus dem "Palmgarden" in der Spielbank marinierten Kalbstafelspitz mit Apfel, Sellerie, Röstzwiebeln und Wildkräutern

 


"Mal andere Restaurants"
Besucherin Alice Hüser findet, "beide Feste haben was, sowohl Dortmund á la carte, als auch GourmeDO", während eine andere Passantin meint: "Dortmund á la carte können sie abschaffen." Und Sigrid Herzog freut es, "hier mal andere Restaurants zu sehen". Hans Josten zieht mit Ehefrau Roswitha des Weges und ihrer Bekannten Ute Willemsen. Die drei lieben Dortmunds Schlemmerfeste, gehen zu beiden und urteilen: "Dortmund á la carte ist bürgerlicher, GourmeDo edler. In diesem Jahr sieht der Friedensplatz noch schöner aus." Vielfach liegt er unter Teppich, und in der GourmeDO-Loge wurde sogar der rote ausgerollt. Unter reservierten Plätzen an festlich eingedeckten Tischen. Wer alles probieren will, sollte sich bis Sonntag nichts anderes mehr vornehmen und Samstagabend an Kerzen denken! Bei Einbruch der Dunkelheit könnte dann das größte Candlelight-Dinner der Welt aufflackern. Ein paar Euro für die Dortmunder Tafel müssen auch noch drin sitzen. Vom Losverkauf profitiert ausnahmslos der mildtätige Verein, vom Losglück der Gewinner eines nagelneuen Mercedes. In die Trommel langt Sonntagabend Dortmunds allerhöchster Präsident, Reinhard Rauball, Bo: russias erfolgreichster Kopf aller Zeiten.
Ulrike.Boehm-Heffels@ruhrnachrichten.de

 

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