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09. März 2013

Tradition bei Koehler's: Am Buffet locken täglich bis zu 20 Salat-Varianten

Viele Berufstätige machen an diesem legendären Buffet "Beute" für ihre Mittagspause: Koehler's Salate waren schon Legende, als Koehler's Feinkostgeschäft noch an der Hansastraße bediente. Die Tradition wird ständig durch neue Ideen aufgefrischt - vom Team um Küchenchef Gerhard Jäger in Koehler's Cafe Strickmann an der Wißstraße.



Mit der neuen Kreation von Giovanna Piritore, der zweiten Köchin des Hauses, beteiligt sich das Cafe/Bistro beim europaweiten Wettbewerb der Gemeinschaft Corpus Culinario. Die Sizilianerin komponierte "Karibischen Flusskrebssalat" (siehe Rezept). Die beliebtesten Salate von Koehler's, dem Feinkostgeschäft, das im Sommer seinen 160. Geburtstag feiert, sind Holsteiner Kartoffelsalat mit, Créme fraiche, Rotweinhappen mit Heringen und Äpfeln und der Chile-Cocktail mit Krabben, Rosé-Sauce und Chili. "Aber auch unser Amerikanischer Roastbeefsalat ist sehr gefragt", sagt Jäger, der betont, wirklich alles sei selbstgemacht, natürlich auch die Mayonnaise. Allerdings sind viele Salate heutzutage leichter und fruchtiger, werden mit Joghurt frischer, mit sauer Sahne pikanter und mit Vinaigrette würziger. Zwischen 40 und 50 Salate – je nach Saison – hat das Geschäft im Programm, täglich immerhin 18 bis 20. "Im Winter haben wir viel mit Roter Beete gearbeitet, aber bald geht's mit Spargel los", freut sich das Team von Koehler's.


Regelmäßig wird Dortmunds alteingesessener Feinkosthändler vom Gourmet-Magazin "Der Feinschmecker" unter die besten 500 Einkaufsadressen Deutschlands gewählt, Cafe Strickmann gehört zu den besten 500 Konditoreien und den besten Anlaufstellen in der Kategorie Bistro-Lunch. "Früher waren Salate das A und 0 einer Feinkosthandlung", sagt Gerhard Jäger und setzt wieder neue Ideen um: "Heringssalat mit marinierten, geräucherten Heringsfilets. Fenchel, Äpfeln und Zwiebeln. Oder der Don-Pe-dro-Salat mit Roastbeef und Mais. Und der Flusskrebssalat mit grünem Spargel und Hummer-Creme." Wie sieht's mit dem Klassiker aus? "Wir haben bis zu acht Kartoffelsalate im Programm", sagt Jäger.

Ulrike.Boehm-Heffels@ruhrnachrichten.de



Rezept: Karibischer Flusskrebssalat
Zutaten: 200 Gramm Zuckerschoten, zwei Stangen Sellerie, zwei Schalotten, zwei reife Mangos, 500 Gramm Krebsfleisch, Saft einer Zitrone, 1 Esslöffel Weißweinessig, Salz, Pfeffer, 4 Esslöffel Olivenöl.

Zubereitung: Zuckerschoten putzen und kurz in Salzwasser blanchieren. Danach in Eiswasser geben, abkühlen und gut abtropfen lasen. Sellerie putzen und in dünne Scheiben schneiden. Die Mangos schälen, Fruchtfleisch vom Stein trennen und würfeln. Dann die Hälfte der Mangos mit den Zuckerschoten, dem Sellerie, den Schalotten und dem Krebsfleisch mischen.

Die restliche Mango in den Mixer geben und mit Zitronensaft, Essig, Salz, Pfeffer und Olivenöl glatt pürieren. Die Sauce über den Salat geben und locker unterziehen. Zum Schluss einen Spritzer Worcestershiresauce hinzugeben und alles noch einmal abschmecken.

 

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